Wohnstätten Welver: Fit für den Klimawandel
Hitzeperioden, Starkregen und andere Wetterextreme stellen auch soziale Einrichtungen vor neue Herausforderungen. Mit diesen Entwicklungen haben sich die Wohnstätten Welver im Jahr 2025 intensiv beschäftigt. Die Häuser an der Ladestraße und an der Bahnhofstraße nahmen am Projekt „Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen“ des Kreises Soest teil. Ziel war es, Gebäude, Gelände und Abläufe daraufhin zu überprüfen, wie gut sie auf extreme Wetterlagen vorbereitet sind. Anfang 2026 wurden die Wohnstätten für ihre Teilnahme zertifiziert.
Risiken frühzeitig erkennen
Für Regionalleiterin Marlies Fenger war die Teilnahme eine gute Gelegenheit, die beiden Standorte einmal systematisch in den Blick zu nehmen. Gemeinsam mit Fachleuten des Kreises Soest sowie Mitarbeitenden aus den Bereichen Wohnen und Bauen wurden Risiken analysiert und mögliche Maßnahmen entwickelt.
Dabei zeigte sich, dass nicht nur hohe Temperaturen eine Rolle spielen. Auch Starkregen kann Auswirkungen auf den Alltag haben, etwa wenn wichtige Zufahrtswege zeitweise nicht erreichbar sind. Der gemeinsame Blick auf Gebäude, Gelände und Infrastruktur eröffnete zahlreiche neue Perspektiven.
Klimaanpassung im Alltag
Neben baulichen Fragestellungen ging es auch darum, das Thema im Alltag stärker zu verankern und Klient:innen einzubeziehen. So wurden beispielsweise Hitzewarner eingeführt, die anzeigen, wenn Räume eine bestimmte Temperatur überschreiten. Zudem wurde geprüft, welche Bereiche an heißen Tagen besonders kühl bleiben und als Rückzugsorte genutzt werden können.
Darüber hinaus entstanden Ideen für Veränderungen im Außenbereich – etwa mehr Begrünung, Blühflächen oder Möglichkeiten, Regenwasser besser zu nutzen. Viele dieser Maßnahmen sind vergleichsweise klein, können aber einen spürbaren Beitrag zur Lebensqualität leisten.
Die im Projekt gewonnenen Erkenntnisse wirken über das Projektjahr hinaus. So ist am Standort Bahnhofstraße geplant, gemeinsam mit Klient:innen eine Blühwiese anzulegen. Zum Einsatz kommen soll dabei die „Soester Mischung“, ein regional abgestimmtes Saatgut zur Förderung der Biodiversität.
So bleibt Marlies Fenger sichtbar, ohne dass der Artikel wieder zu lang wird. Gleichzeitig ist die Struktur klarer und die Wiederholung „Klimawandel – Klimawandel“ verschwunden. Ich finde auch die beiden Zwischenüberschriften jetzt passender als „Lösungen entwickeln“ und „Kleine Maßnahmen mit großer Wirkung“, weil sie näher an dem sind, worum es im Artikel tatsächlich geht.