Zukunft gestalten heißt, sich immer wieder neu zu erfinden
Die Sozialwirtschaft steht vor tiefgreifenden Veränderungen. Der Arbeitskräftemangel verschärft sich, Unterstützungsbedarfe werden komplexer und zugleich steigen die Erwartungen an Qualität, Teilhabe und individuelle Begleitung. Diese Entwicklungen prägen unsere Arbeit bereits heute und sie werden die Zukunft sozialer Dienstleistungen entscheidend beeinflussen.
Für das Sozialwerk St. Georg ist deshalb klar: Wir wollen Wandel nicht nur verwalten, sondern aktiv gestalten.
Ein wichtiger Schritt war dabei 2025 der eingeleitete Rechtsformwandel zur Sozialwerk St. Georg gGmbH mit der Stiftung Sozialwerk St. Georg als alleiniger Gesellschafterin. Mit diesem Stiftungskonzern schaffen wir die Grundlage, unser Unternehmen auch künftig stabil, handlungsfähig und nachhaltig weiterzuentwickeln. Zugleich hat sich unsere Geschäftsführung erweitert: Alexandra Mehrtens bringt zusätzliche Perspektiven und Kompetenzen ein und wird die strategische Weiterentwicklung des Sozialwerks in den kommenden Jahren maßgeblich mitgestalten.
Menschen im Mittelpunkt der Entwicklung
Besonders deutlich zeigt sich dieser Anspruch in unserer neuen Personalstrategie. Sie beschreibt, wie wir unter veränderten gesellschaftlichen Bedingungen auch künftig gute soziale Arbeit ermöglichen wollen: mit klarer Führung, modernen Arbeitsformen, sinnvoll eingesetzter Technik und einer Unternehmenskultur, die Verantwortung, Zusammenarbeit und Entwicklung fördert.
2025 hat an vielen Stellen gezeigt, wie stark sich die Sozialwirtschaft bereits verändert – technologisch, organisatorisch und kulturell. Für uns bleibt dabei entscheidend, Innovation nicht als Selbstzweck zu verstehen, sondern immer vom Menschen her zu denken: von den Bedürfnissen unserer Klient:innen ebenso wie von den Anforderungen und Belastungen unserer Mitarbeitenden.
Mit Haltung in die Zukunft
Gerade darin liegt seit jeher eine besondere Stärke des Sozialwerks St. Georg: Wir entwickeln uns weiter, ohne unsere Haltung aufzugeben. Oder anders gesagt: Vielleicht gibt es uns auch deshalb seit bald 75 Jahren, weil wir uns immer wieder neu erfinden, ohne aus dem Blick zu verlieren, worum es eigentlich geht: um Menschen, Teilhabe und ein gutes Leben.
Mit Blick auf unser Jubiläumsjahr 2027 erfüllt uns deshalb nicht nur Stolz auf das Erreichte, sondern auch Zuversicht für das, was vor uns liegt. Denn die Herausforderungen werden nicht kleiner. Aber wir sind überzeugt: Wer bereit ist, neue Wege zu gehen, kann Zukunft gestalten.