Januar

Außenansicht des Hotels Das NeuHaus

Hotel NeuHaus startet neu durch
Nach umfassenden Renovierungen hat das Hotel NeuHaus in Dortmund 2025 seinen Betrieb neu aufgenommen. Als Inklusionshotel bietet es Arbeitsplätze für Menschen mit und ohne Assistenzbedarf und setzt damit ein starkes Zeichen für gelebte Teilhabe. Mit modernisierten Räumen, einem engagierten Team und klaren Zukunftsplänen arbeitet das Hotel daran, sich als inklusiver Ort für Gäste und Mitarbeitende weiter zu etablieren.

Verstärkung für georgs.plus
Dr. Matthias Bartels hat zusätzliche Verantwortung in der Geschäftsführung von georgs.plus übernommen. Gemeinsam mit der bestehenden Geschäftsführung treibt er die strategische Weiterentwicklung des Inklusionsunternehmens voran. Dabei setzt er unter anderem auf eine stärkere betriebswirtschaftliche Ausrichtung sowie den gezielten Einsatz digitaler Lösungen, um Prozesse zu optimieren und neue Angebote zu entwickeln.

Austausch mit Hubertus Heil
Im Rahmen eines arbeitsmarkt- und sozialpolitischen Frühstücks kam es zu einem Austausch mit Bundesarbeitsminister Hubertus Heil sowie weiteren politischen Vertreter:innen. Im Mittelpunkt standen Themen wie Fachkräftemangel, Digitalisierung und die Zukunft der Arbeitswelt. Das Gespräch bot Gelegenheit, aktuelle Herausforderungen zu diskutieren und Perspektiven für die Weiterentwicklung von Arbeit und Beschäftigung einzubringen.

Februar

Verbundvorhaben Assistive Technik gestartet
Mit dem Verbundvorhaben Assistive Technik im Wohnen in der Eingliederungshilfe ist 2025 ein bedeutendes Forschungs- und Entwicklungsprojekt gestartet. Mehrere Organisationen und Hochschulen erproben gemeinsam, wie digitale Assistenzsysteme die Selbstbestimmung und Teilhabe von Menschen mit Assistenzbedarf stärken können. Das Sozialwerk St. Georg übernimmt dabei die Koordination und bringt seine Erfahrungen aktiv ein. Ziel ist es, praxistaugliche Lösungen zu entwickeln, die den Alltag erleichtern und gleichzeitig Arbeitsprozesse sinnvoll unterstützen.

Neue Webseite für das Gästehaus Alte Schule
Das Gästehaus Alte Schule hat 2025 seine Webseite grundlegend überarbeitete. Neue Fotos und eine klare Struktur geben Interessierten einen schnellen EinBlick in das Haus und seine Angebote. Als Inklusionsbetrieb verbindet das Gästehaus Gastfreundschaft mit gelebter Teilhabe. Die positiven Gästebewertungen unterstreichen die hohe Qualität und machen die Alte Schule zu einem attraktiven Ort für Veranstaltungen und Erholung.

März

Konfettilauf für den guten Zweck
Das Sozialwerk St. Georg beteiligte sich am Konfettilauf in Gelsenkirchen. Durch die gemeinsame Aktion konnten Spenden in Höhe von 7.600 Euro an den Förderverein des Brustzentrums e.V. sowie an WINDROSE e.V. übergeben werden. Der Lauf stand unter dem Motto „Starke Schritte für starke Frauen“ und brachte viele Menschen zusammen, die sich für den guten Zweck engagierten. Die Aktion zeigt, wie sportliches Engagement und Gemeinschaft konkrete Unterstützung ermöglichen können.

Kronkorken sammeln mit Herz 
Zahlreiche Klient:innen, Mitarbeitende und Freund:innen des Sozialwerks beteiligen sich an der Aktion „Kronkorken sammeln mit Herz“ Die gesammelten Kronkorken wurden gebündelt an eine Initiative weitergegeben. Die Erlöse unterstützen den Verein Lächelwerk e.V., der schwerkranke Kinder und Jugendliche sowie ihre Familien fördert. Bereits mehrere große Sammelmengen konnten übergeben werden. Die Aktion zeigt, wie viele kleine Beiträge gemeinsam Großes bewirken können.

April

Neuer Ombudsmann im Sozialwerk
Ludger Henkel hat das Amt des Ombudsmanns im Sozialwerk St. Georg übernommen. In seiner neuen Rolle ist er Ansprechperson für die Anliegen und Beschwerden von Klient:innen und setzt sich für deren Interessen und eine offene Kommunikation ein. Mit seiner langjährigen Erfahrung im Sozialwerk bringt er eine gute Grundlage für diese Aufgabe mit. Ziel ist es, Dialoge zu fördern, Konflikte konstruktiv zu begleiten und die Teilhabe der Menschen im Sozialwerk weiter zu stärken.

Erfolgreicher Abschluss des MLP 5.0
Mehrere Mitarbeitende des Sozialwerks haben ihre zweijährige Qualifizierung im Master Leadership Programm (MLP 5.0) abgeschlossen. Die Weiterbildung bot Raum für persönliche Entwicklung, intensive Vernetzung und praxisnahe Führungserfahrungen. Durch Austausch, Projektarbeit und gemeinsame Lernformate konnten die Teilnehmenden ihre Rolle als Führungskraft weiter schärfen und neue Impulse für ihre Arbeit mitnehmen.

Patronatstag im Sozialwerk
Mit Gottesdiensten, Frühlingsfesten und vielen weiteren Aktionen wurde der Patronatstag 2025 an zahlreichen Standorten des Sozialwerks gefeiert. Klient:innen, Mitarbeitende und Gäste kamen zusammen, um Gemeinschaft zu erleben und miteinander ins Gespräch zu kommen. Die vielfältigen Aktivitäten zeigen, wie lebendig und verbindend dieser besondere Tag im gesamten Sozialwerk gestaltet wurde.

Mai

Zwischen Kirchentag und Klosterstille
Ein besonderes Erlebnis prägte das Jahr für unseren Mitarbeiter Gilbert Krüger, der beim Abschlussgottesdienst des Deutschen Evangelischen Kirchentags in Hannover als Diakon mitwirkte und live im ZDF zu sehen war. Vor tausenden Zuschauer:innen gestaltete er die Liturgie mit. 

Neue Perspektiven als Betreuungskraft
Mehrere Werkstattbeschäftigte haben erfolgreich eine Qualifizierung zur Betreuungskraft abgeschlossen. In Theorie und Praxis setzten sie sich intensiv mit Themen wie Kommunikation, Beschäftigungsangeboten und Betreuung im Alter auseinander. Die Teilnehmenden sammelten wertvolle Erfahrungen in Senioreneinrichtungen und entwickelten dabei ihre fachlichen und persönlichen Kompetenzen weiter. Die Qualifizierung eröffnet neue berufliche Perspektiven und zeigt, welches Potenzial in individueller Förderung und praktischer Begleitung steckt.

Juni

Umweltpreis 2025
Unter dem Motto „Upcycling – Aus alt mach besser“ beteiligten sich zahlreiche Teams aus dem Sozialwerk mit kreativen und nachhaltigen Projekten am Umweltpreis 2025. Von Möbeln aus Holzresten bis hin zu selbstgenähten Textilien für den guten Zweck zeigten die Beiträge viel Engagement und Ideenreichtum. Der Wettbewerb machte deutlich, wie gemeinsames Handeln Umweltbewusstsein stärkt und gleichzeitig neue, sinnvolle Lösungen entstehen lässt.

Kreative Mitmachaktionen im Sozialwerk
Gemeinsam mit dem Graffitikünstler Daniel Dinsing wurden mehrere inklusive Kunstaktionen umgesetzt. Im Kreativgarten entstand ein farbenfroher Bauwagen, vor der St.-Anna-Kirche wurden große Säulen individuell gestaltet und auf einer XXL-Leinwand ein gemeinsames Kunstwerk geschaffen. Klient:innen und Mitarbeitende konnten eigene Ideen einbringen, neue Techniken ausprobieren und Kunst als gemeinschaftliches Erlebnis erfahren.

Juli

Projektseite „Assistive Technik“ online
Die Homepage zum Verbundvorhaben „Assistive Technik im Wohnen in der Eingliederungshilfe“ ist online (verbundvorhaben-assistive-technik.de). Sie bietet Einblicke in das Projekt und informiert über Entwicklungen rund um Technologien, Teilhabe und ethische Fragestellungen. Im Rahmen des Projekts erproben mehrere Organisationen gemeinsam, wie Assistive Technologien Menschen mit Assistenzbedarf unterstützen können. Das Sozialwerk St. Georg koordiniert das Vorhaben und bringt seine Erfahrungen aktiv ein.

Abschied der KiTa „Kleine Knappen“
Die „Kleinen Knappen“ verabschiedete im Juli ihre ersten Schulkinder. Unter dem Motto “Roter Teppich” erlebten die Kinder einen emotionalen Abend voller gemeinsamer Erinnerungen. Ein Highlight waren die liebevoll gestalteten Filmbeiträge sowie die feierliche Übergabe kleiner „Oscars“ als Wertschätzung für die individuelle Entwicklung jedes Kindes. Die Veranstaltung bot einen gelungenen Abschluss der KiTa-Zeit und einen besonderen Übergang in den neuen Lebensabschnitt.

August

Besuch vom Deutschen Caritasverband
Das Sozialwerk erhielt Besuch von Vertreterinnen des Deutschen Caritasverbands. Ziel war es, Einblicke in die praktische Arbeit vor Ort zu gewinnen und den Austausch zu vertiefen. Neben Gesprächen mit Vorstand und Fachbereichen standen auch Besuche verschiedener Angebote auf dem Programm. Der persönliche Austausch ermöglichte neue Perspektiven und stärkte die Zusammenarbeit im Bereich der Förderprojekte.

Graffiti-Workshop im Kreativgarten
Im Kreativgarten des Sozialwerks gestalteten Klient:innen gemeinsam mit dem Streetart-Künstler Daniel Dinsing einen Bauwagen neu. Dabei lernten sie den Umgang mit Spraytechniken und entwickelten eigene kreative Motive. Aus individuellen Ideen entstand Schritt für Schritt ein gemeinsames Kunstwerk. Der Workshop förderte Kreativität, Beteiligung und Selbstwirksamkeit und machte den Bauwagen zu einem sichtbaren Zeichen gelebter Gemeinschaft.

September

B2Run 2025 in Gelsenkirchen
Mit einer Rekordbeteiligung von 185 Teilnehmenden war das Sozialwerk erneut beim Firmenlauf B2Run in Gelsenkirchen vertreten. Bei bestem Wetter bewältigten die Läufer:innen die Strecke rund um die Veltins-Arena und setzten ein Zeichen für Gemeinschaft, Inklusion und Zusammenhalt. Im Anschluss bot ein gemeinsames Beisammensein Gelegenheit für Austausch und Begegnung.

Neue Geschäftsführerin für die Care
Seit September ist Stefanie Müller Geschäftsführerin der Sozialwerk St. Georg Care gGmbH. Ihr Start begann mit einer gemeinsamen Leitungsklausur, die den Teamzusammenhalt stärkte und einen motivierenden Auftakt bildete. Für die kommenden Jahre setzt sie auf Wachstum, neue Angebote und effizientere Abläufe, um die Pflegesparte gemeinsam weiterzuentwickeln.

Campusfest der Kinder & JugendRäume
Mit einem bunten Fest wurde der neue Campus der Kinder & JugendRäume in Gelsenkirchen offiziell eröffnet. Rund 300 Gäste nutzten die Gelegenheit, die vielfältigen Angebote kennenzulernen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Der Campus vereint verschiedene Bereiche der Kinder- und Jugendhilfe an einem Ort und stärkt so die Zusammenarbeit und Entwicklungsperspektiven für Kinder, Jugendliche und Familien. Das Fest setzte ein deutliches Zeichen für die Zukunft der Angebote im Stadtteil.

SONG-Kongress 2025 in Gelsenkirchen
Dieses Jahr fand der SONG-Kongress in Gelsenkirchen statt und brachte rund 140 Fach- und Führungskräfte der Sozialwirtschaft zusammen. Unter dem Motto „Bits & Bytes statt Herz & Hand?“ wurde intensiv über die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung diskutiert. Vorträge und Workshops boten neue Impulse und zeigten, wie digitale Lösungen die Arbeit verändern können, ohne zentrale Werte wie Menschlichkeit und Teilhabe aus dem Blick zu verlieren. Ein besonderer Dank gilt allen Beteiligten, die mit ihrem Engagement, ihrer Offenheit und ihrer Zusammenarbeit maßgeblich zum Erfolg des Kongresses beigetragen haben.

Oktober

25 Jahre Haus Tondern
Im Jahr 2025 feierte das Haus Tondern in Oberhausen sein 25-jähriges Bestehen. Die soziotherapeutische Einrichtung begleitet Menschen mit Suchterkrankungen dabei, neue Perspektiven zu entwickeln und ihren Alltag neu zu strukturieren. Bei der Jubiläumsfeier blickten Klient:innen, Mitarbeitende und Gäste gemeinsam auf das Erreichte zurück. Bis heute ist das Haus Tondern ein Ort, der durch Engagement, Menschlichkeit und gelebte Gemeinschaft geprägt ist.

Neue Präventionsberater:innen ausgebildet
Im Oktober fand ein weiterer Ausbildungskurs für Präventionsberater:innen statt. Die Teilnehmenden setzten sich intensiv mit Themen wie Sexualität, Prävention sexueller Gewalt und Intervention auseinander. Im Jahr 2025 konnten insgesamt 33 neue Präventionsberater:innen gewonnen werden. Mit ihrem Engagement stärken sie die Präventionsarbeit im Sozialwerk nachhaltig und tragen dazu bei, Schutz und Achtsamkeit weiterzuentwickeln.

Rückkehr in neuer Rolle
Sebastian Clausen ist nach mehreren Jahren bei der Caritas Dortmund ins Sozialwerk St. Georg zurückgekehrt und hat die Geschäftsführung der Immobilientochter „Bauen und Wohnen“ übernommen. Nach seiner Zeit außerhalb bringt er neue Erfahrungen und Perspektiven mit ein. In seiner neuen Rolle möchte er insbesondere Prozesse weiterentwickeln, die Zusammenarbeit stärken und die Immobilien des Sozialwerks zukunftsfähig gestalten.

November

Vernissage im Pluspunkt Essen
Im Pluspunkt Essen eröffnete die Ausstellung „Wenn das Innere sichtbar wird“ mit Werken der Künstlerin Belinda Birkner. Die Vernissage bot Raum für Austausch und Begegnung in besonderer Atmosphäre. Die Ausstellung widmet sich dem Thema Neurodiversität und gibt Einblicke in unterschiedliche Wahrnehmungswelten. Der Pluspunkt Essen als Ort der Beratung und Begegnung bot dafür einen passenden Rahmen und macht die Werke auch über die Vernissage hinaus zugänglich.

Neue Werkstatträte und Frauenbeauftragte gewählt
In der Emscher-Werkstatt und der Lenne-Werkstatt wurden im November 2025 die neuen Werkstatträte sowie Frauenbeauftragten gewählt. Die Wahlen sind ein wichtiger Bestandteil der Mitbestimmung und stärken die Interessenvertretung der Beschäftigten in den Werkstätten. Trotz einer zum Teil geringeren Wahlbeteiligung konnten engagierte Gremien gebildet werden, die motiviert in die kommenden Jahre starten. Mit neuen und erfahrenen Mitgliedern bringen sie frische Impulse ein und setzen sich künftig für Themen wie Arbeitsbedingungen, Mitgestaltung und die Belange von Frauen mit Assistenzbedarf ein.

Dezember

Adventsmarkt in der Emscher-Werkstatt
Das Gelände der Emscher-Werkstatt in Gelsenkirchen verwandelte sich im Dezember 2025 in einen stimmungsvollen Adventsmarkt. Nach einem gemeinsamen Wortgottesdienst eröffneten zahlreiche Stände mit handgefertigten Produkten und kulinarischen Angeboten und luden zum Austausch ein. Mitarbeitende aus dem Sozialwerk, externe Aussteller:innen und Gäste kamen in vorweihnachtlicher Atmosphäre zusammen. Ein besonderer Höhepunkt war der Auftritt der Kita „Kleine Knappen“, die mit ihrer Tanzdarbietung für festliche Stimmung sorgte.